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        OHRAKUPUNKTUR



        Bei der Ohrakupunktur handelt es sich um ein völlig anderes Behandlungskonzept, als bei
        der Körperakupunktur. Im Gegensatz zu letzterer, welche in China schon seit vielen
        tausend Jahren praktiziert wird, ist die Ohrakupunktur eine europäische und relativ junge
        Entdeckung. Sie geht zurück auf den französischen Arzt NOGIER und wird deshalb oft
         
französische Ohrakupunktur genannt.

        Erkrankt ein Körperteil, so entsteht am Ohr eine diesem Teil entsprechende Stelle, die
        sich durch verschiedene Eigenschaften von der übrigen Haut unterscheidet.
Es entsteht ein
          sog. Ohrakupunkturpunkt, der oft nicht größer als eine Nadelspitze ist. Im Gegensatz zum
          Körperakupunkturpunkt, der immer nachweisbar ist, entsteht ein Ohrakupunkturpunkt nur, wenn ein
          Körperteil in seiner Funktion gestört ist. Aus diesem Grund kann man über das Ohr eine sehr präzise
          Diagnostik durchführen. Durch die Diagnostik wird die einfache Ohrakupunktur zur Aurikulotherapie
          erweitert.
Auffinden kann man einen Ohrakupunkturpunkt entweder durch ein Gerät, welches
          sich den unter
schiedlichen Hautwiderstand, welchen der Punkt zu seiner Umgebung hat,
        zunutze macht und auf dem Punkt ein Ton- oder Lichtsignal abgibt, oder mit Hilfe des RAC
        (Aurikulokardialen Reflexes).
        Zur Therapie werden meist
Gold-, Silber- oder Stahlnadeln verwendet. Man kann jedoch
        einen Ohrpunkt auch durch Massage, Wärme- und Kälteanwendung, Farben oder
        Laserstrahlen beeinflussen.

        Anwendungsgebiete

       
* alle Arten von Schmerzen besonders
       
* diejenigen an der Wirbelsäule und den Gelenken,
       
* jedoch auch Migräne,
       
* Angina pectoris,
       
* Krampfzustände der Eingeweide u.s.w.
       
* funktionelle Störungen und Anregung von Körperfunktionen (Verstopfung, Herzinsuffizienz,
           zu viel Magensäure)
       
* Allergien, vor allem Heuschnupfen und allergisches Asthma
       
* Zustände nach Schlaganfall und andere neurologische Störungen
       
* psychische Störungen und psychosomatische Erkrankungen
       
* hormonelle Störungen, vor allem klimakterische Beschwerden
       
* ein besonders dankbares Gebiet ist die Suchtbehandlung (Rauchen, Trinken, Essen,
           Drogen).
      
        Allerdings muss einschränkend bemerkt werden, dass Alkohol- und Drogensucht nur be-
        gleitend zu einer Psychotherapie behandelt werden sollten, da sonst die Rückfallgefahr
        zu hoch ist.


        Nicht angewendet darf die Ohrakupunktur

        * Schmerzen, die eine Operationsindikation ergeben (Appendizitis, Gallenblasenempyem
           etc.)
       
* degenerativen Leiden mit vorwiegendem Befall des Rückenmarks
       
* Schwangerschaft
       
* nach großen physischen oder psychischen Anstrengungen
       
* während der Menstruation (da sonst Zyklusstörungen auftreten können)
       
* bei Karzinomen, nicht jedoch bei Karzinomschmerz.



       Warum sich durch das Stechen eines bestimmten Punktes am Ohr das Geschehen im Körper
       beeinflussen lässt, ist nicht genau bekannt. Ähnlich wie die Fußsohle, von der aus durch die
      
Fussreflexzonen-Therapie, therapeutische Einwirkungen auf den Körper stattfinden, ist
       das Ohr ein Reflexort für Körpergeschehen. Es stellt einen Reflexbogen zum Gehirn dar. Durch
       die Behandlung eines Ohrpunktes werden die verschiedensten Informationen an die Zentralen
       im Gehirn weitergegeben. Wissenschaftlich bewiesen ist, dass durch das Stechen bestimmter
       Ohr- und Körperpunkte Endorphine freigesetzt werden, das sind körpereigene Morphine, also
       schmerz- und bewusstseinsaufhellende Substanzen.

       In der Praxis untersuche ich das Ohr mit Hilfe des RAC. Ich habe die Hand am Puls und stelle
       am Ohr alle möglichen Störungen fest.